Kirchenkurier St. Nicolai
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Liturgie aus Chile


In den vergangenen Wochen haben sich bis zu 10 Frauen regelmäßig getroffen um den Weltgebetstag zu planen, viele verschiedene Ideen kommen so zusammen. Der Gottesdienst wird wieder unterstützt vom Gemischten Chor und in diesem Jahr werden auch KonfirmandInnen mit zum Gelingen des Weltgebetstages beitragen. Nach dem Gottesdienst geht es dann in gewohnter Weise in das Gemeindehaus, wo das Team einige typische chilenische Speisen zubereitet hat. Im Anschluss an das Abendessen wird Martje Timmermann, die ein Auslandsjahr in einer chilenischen Familie verbracht hat, anhand von Bildern über Land und Leute und persönlichen Erfahrungen berichten. Auch einen kleinen Stand mit Produkten aus fairem Handel, bevorzugt natürlich aus Chile, wird es wieder geben.

Chile war in der letzten Zeit häufig in den Medien präsent, sei es durch die spektakuläre Rettung der Bergleute, das schwere Erdbeben oder der Hungerstreit arbeitsloser Frauen. Gerade letzteres macht die sozialen Probleme des Landes deutlich. Die großen sozialen Unterschiede sind auch das Thema des diesjährigen Weltgebetstages: „Wie viele Brote habt ihr?“ Der Aufruf zum solidarischen Teilen zieht sich wie ein roter Faden durch den Gottesdienst. Die Kollekten fördern deshalb u. a. auch Projekte für die besonders benachteiligten Frauen und deren Familien.