Kirchenkurier St. Nicolai
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Türen zur Freude

Türen zur FreudeWer weiß nicht noch, wie spannend es war, als Kind die Türchen des Adventskalenders zu öffnen, das Geheimnis, das hinter ihnen verborgen lag, nach und nach ans Tageslicht zu bringen! Ob es nun kleine Bildchen oder Süßigkeiten waren oder eine andere, kleine Überraschung, die zutage kam: die Adventszeit wurde dadurch mit Spannung und Vorfreude erfüllt, die dann schließlich in dem Türchen mit der 24 gipfelte und in die große Weihnachtsfreude überging.

Nicht nur im Adventskalender, auch sonst im Leben öffnen wir so manche Türen: Nach der Kindheit kommt die Tür zur Jugend, zum Erwachsensein, für viele die Hochzeitstür, die Tür mit der Aufschrift „Familie“, auch beruflich gesehen öffnen wir so manche Tür und treten dann irgendwann durch die Tür in den Ruhestand . Hinter jeder Tür verbergen sich wieder neue Lebensmöglichkeiten und Erfahrungen, positive wie negative Ich hoffe, dass es für Sie viele schöne Erlebnisse gibt, die Ihr Leben bereichern oder an die Sie heute mit Freude zurückdenken!

Irgendwann stehen wir dann einmal vor der letzten Tür, die es zu durchschreiten gilt. Wir können sie nicht selber öffnen, sondern müssen warten, bis sie uns aufgetan wird. Wenn wir auch nicht so genau wissen, was uns hinter dieser Tür erwartet, so ist doch eins sicher: Es wird eine Tür sein, die ins Licht führt! Denn Jesus Christus hat uns zugesagt: "Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der mir vertraut, nicht im Dunkeln bleibt."

Nicht zuletzt daran erinnern uns die vielen Lichter zu Weihnachten, die uns entgegenstrahlen, wenn sich die Tür zum Weihnachtszimmer öffnet.