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Seit Mitte August diesen Jahres besucht unser Sohn nun schon den Kindergarten Klein Nicolai. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge denke ich an die ersten Tage zurück: Das Anziehen konnte gar nicht schnell genug gehen und unser Auto hätte auch gern schneller fahren können, so eilig hatte er es, zu seinen Spielkameraden zu kommen. Ich, treu sorgende Mutter, blieb dann noch einige Zeit, um ihm in der Eingewöhnungsphase beizustehen. Doch würdigte er mich keines Blickes, sondern rannte durch die Räume, als wäre er schon ein alter Kindergartenhase. Ging es dann mittags nach Hause, forderte er energisch, das Auto solle umdrehen, er wolle noch weiter spielen. Wo war unser Kleiner hin, der doch gestern noch an meinem Rockzipfel hing und mich doch so sehr brauchte? In den vergangenen eineinhalb Jahren besuchten wir einmal in der Woche die Spielstunde in den Räumen des Kindergartens. An meinem Rockzipfel hängend konnte unser Sohn erste Kontakte zu Gleichaltrigen knüpfen, sang, bastelte, buk Plätzchen, und kämpfte so machen Kampf um das so heiß geliebte Spielzeug. Sich langsam vom Rockzipfel lösend fasste er Vertrauen zu den Muttis der anderen Kinder und löste sich damit Stück für Stück. Jetzt, zu Beginn seiner „Kindergartenkarriere“, war das gut so, denn rein räumlich war er schon längst angekommen und war mächtig stolz, jetzt jeden Tag, „in die Spielstunde“ gehen zu dürfen. Seinen Freundinnen nebst deren Muttis aus diesem Spielkreis erging es übrigens ebenso. Wer Lust bekommen hat, auch mal mit seinem ein- bis dreijährigen Nachwuchs reinzuschnuppern, der kommt einfach mittwochs zwischen 15.00 und 17.00 Uhr in die Räume des Kindergartens Klein Nicolai .
Jeder ist willkommen, die Nachmittage werden gemeinsam gestaltet. Es grüßt Sie Gesche Heesch |
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