Kirchenkurier St. Nicolai
  Wir über uns     St. Nicolai-Kirche     Diakonie     Kindergarten     Friedhof     Gruppen     Orgelbauverein     Veranstaltungen     Termine  
Nr. 154 September - November 2006
Nr. 155 Dezember 2006 - Januar 2007
Nr. 156 Februar - März 2007
Nr. 157 April - Juni 2007
Nr. 158 Juli - September 2007
Nr. 159 Oktober - November 2007
Nr. 160 Dezember - Januar 2008
Nr. 161 Februar - April 2008
Nr. 162 Mai - Juni 2008
Nr. 163 Juli - September 2008
Nr. 164 Oktober - November 2008
Nr. 165 Dezember - Februar 2009
Nr. 166 März - Mai 2009
Eine ereignisreiche Zeit
Konfirmation
Kirchentag
Ostergottesdienst
Kindergarten
Wochenspruch zum Pfingstfest
Nr. 167 Juni - August 2009
Nr. 168 Oktober - November 2009
Nr. 169 Dezember 2009 - Februar 2010
Nr. 170 März - Mai 2010
Nr. 171 Juni - September 2010
Nr. 172 Oktober - November 2010
Nr. 173 Dezember - Februar 2011
Nr. 174 März - Mai 2011
Nr. 175 Juni - September 2011
Nr. 176 Oktober - November 2011
Nr. 177 Dezember - Februar 2012
Nr. 178 März - Mai 2012
Allgemein:
Startseite
Gästebuch
Haftungsausschluss
Impressum
Kontakt
Sitemap

Eine ereignisreiche Zeit

Liebe Gemeinde,

eine ereignisreiche Zeit steht bevor! Ich meine nicht nur, was praktische Dinge betrifft wie z. B. die geplanten Umbaumaßnahmen, sondern auch vom Kirchenjahr her gesehen! Da geschieht in diesen drei Monaten mehr als im ganzen
übrigen Jahr!

Zunächst einmal ist da die Fastenzeit, die mit Aschermittwoch begann und insgesamt 7 Wochen dauert. Wir erhalten in dieser Zeit den Anstoß, einmal über das Wesentliche nachzudenken: Was ist für mich eigentlich das Wichtigste im Leben? Manche Leute beteiligen sich an der Aktion „7 Wochen ohne" und verzichten einmal ganz bewusst auf liebgewordene Nahrungsmittel und Gewohnheiten. Viele machen die Erfahrung: Ich finde dadurch zu einem
bewussteren und vertieften Leben, es ist so, als wenn ich Ballast abwerfe und für Neues offen werde.
Die Fastenzeit ist zugleich auch die Passionszeit (=Leidenszeit), in der wir an
das Leid in der Welt erinnert werden, daran, dass auch Jesus viel zu erleiden hatte. Aber durch sein Leiden, das er aus freien Stücken auf sich nahm, können wir Stärkung und Hilfe in unserem Leiden erfahren.

Am 12. und 13. April dann feiern wir Ostern und es beginnt die österliche Freudenzeit. Jesus ist vom Tod auferstanden, nicht Leid und Tod haben das letzte Wort, sondern das Leben! Wie in der Natur nun alles aufzublühen
beginnt, wie die aufsteigende Sonne unser Leben mit Licht und Wärme erfüllt, so ist das auch mit dem Glauben: Er macht unser Leben hell und warm.
"Gott rollt den Stein von unserm Tod.", heißt es in einem Osterlied, „Schon sehen wir das Morgenrot. Wer ihm gehört, sieht dass es tagt, ein neues Leben wird gewagt!“ Besonders eindrucksvoll ist das im Osterfrühgottesdienst zum Sonnenaufgang zu erleben.

50 Tage nach Ostern schließlich feiern wir Pfingsten, das Fest des Heiligen Geistes. Da wird deutlich: Glauben bedeutet nicht, nach irgendwelchen Lehren zu leben, sondern aus einer inneren Kraft.
"Gott schenkt uns weiten Horizont, durch seinen Geist, der in uns wohnt. Komm doch heraus aus dem Versteck und nimm dein Leben Gott nicht weg!" , wird uns in einem Vers zugerufen. Wir werden diese Aufforderung auch
wörtlich nehmen und uns zum Pfingstgottesdienst mit den Pfadfindern nach Ketelsbüttel aufmachen.