Kirchenkurier St. Nicolai
  Wir über uns     St. Nicolai-Kirche     Diakonie     Kindergarten     Friedhof     Gruppen     Orgelbauverein     Veranstaltungen     Termine  
Nr. 154 September - November 2006
Nr. 155 Dezember 2006 - Januar 2007
Nr. 156 Februar - März 2007
Nr. 157 April - Juni 2007
Nr. 158 Juli - September 2007
Nr. 159 Oktober - November 2007
Nr. 160 Dezember - Januar 2008
Nr. 161 Februar - April 2008
Nr. 162 Mai - Juni 2008
Nr. 163 Juli - September 2008
"Schwul - na und?"
Ihr Kirchenvorstand hat gewählt
Kirchenwahl - 30. November 2008
"Sammelt die übrigen Brocken!" (Joh. 6,12)
Nr. 164 Oktober - November 2008
Nr. 165 Dezember - Februar 2009
Nr. 166 März - Mai 2009
Nr. 167 Juni - August 2009
Nr. 168 Oktober - November 2009
Nr. 169 Dezember 2009 - Februar 2010
Nr. 170 März - Mai 2010
Nr. 171 Juni - September 2010
Nr. 172 Oktober - November 2010
Nr. 173 Dezember - Februar 2011
Nr. 174 März - Mai 2011
Nr. 175 Juni - September 2011
Nr. 176 Oktober - November 2011
Nr. 177 Dezember - Februar 2012
Nr. 178 März - Mai 2012
Allgemein:
Startseite
Gästebuch
Haftungsausschluss
Impressum
Kontakt
Sitemap

"Sammelt die übrigen Brocken!" (Joh. 6,12)

Im Gemeindehaus können wieder Kleiderspenden für die Brockensammlung Bethel abgegeben werden. Diese Kleidersammlung kommt direkt der diakonischen Arbeit in Bethel zu gute.
Herzlichen Dank!
Abgabe: jeweils montags in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr

Presseartikel über die Brockensammlung Bethel

Tragbares wird Mangelware

Die Bermudashorts erinnern an einen Traumurlaub auf Mallorca, der helle Anzug an die Taufe der Tochter. Beides ist lange her, und die gut erhaltenen Kleidungsstücke wurden seitdem nicht mehr getragen. Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten, aber man kann sich nicht von solchen Stücken trennen, Rüdiger Wormsbecher, Leiter der Brockensammlung Bethel, kann das gut nachvollziehen. Andererseits stellt der Diakon fest, dass die Qualität in den Spendensäcken in den vergangenen Jahren rapide abgenommen hat. „Hält der Trend an, müssen wir prüfen, ob wir weiterhin Kleidersammlungen durchführen.“

Insbesondere der Anteil hochwertiger Bekleidung, so Diakon Wormsbecher, sei in den vergangenen fünf Jahren von etwa sechs Prozent auf heute nur noch rund ein Prozent gesunken. Gleichzeitig nehme der „Müllanteil“, also der Anteil Textilien, die nicht mehr verwendet werden können, stetig zu. Erlöse aber können durch karitative Kleidersammlungen, wie die der Brockensammlung, nur mit guter und noch verwendbarer Kleidung erzielt werden. „Stark verschmutzte Hosen, zerschlissene Hemden oder kaputte Schuhe etc. kauft niemand. Diese Sachen verursachen enorme Kosten, allein schon durch die Entsorgung und ihren Transport. Sogar gebrauchte Gebisse werden schon einmal gespendet“, so Wormsbecher. „Das ist sicherlich gut gemeint und sorgt auch für Heiterkeit, aber solche Dinge gehören, auch wenn es schwer fällt, in den Müll.“ Weniger, so Wormsbecher, sei oft mehr.

Darum seine dringende Bitte: Vor der Spende die ernsthafte Qualitätsprüfung der ausgedienten Kleidung. Wormsbecher: „Sicherlich ist ein geeignetes Kriterium, wenn man ich vorab fragt, ob man das Kleidungsstück, das man abgibt, selber noch tragen würde.“