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"Im Pastorat brennt wieder Licht" - mit diesen Worten im Gemeindebrief wurde ich im Dezember 1999 in Wöhrden aufgenommen. In den vergangen gut 8 Jahren habe ich nicht nur sehr gerne mit meiner Familie im Pastorat gewohnt, sondern war gerne Ihr und Euer Pastor. In vielen Häusern fand ich offene Türen, mit vielen habe ich intensive Begegnungen erleben dürfen, bei Feiern und Trauerbesuchen haben wir Helles und Dunkles miteinander geteilt. Es war gut und schön, Teil des Dorflebens zu sein, mitgestalten zu dürfen, Gehör und Anerkennung zu finden. Manches hat nicht funktioniert, anderes wächst und gedeiht. Vielen Dank für alle Begleitung, für fördernde Kritik und liebevolle Unterstützung. Die Kirchengemeinde Wöhrden ist ein echter Schatz!
Nun werden wir die Lichter im Pastorat löschen. Ich werde zum 1. März Pastor in Itzehoe. Ich werde vieles und viele aus Wöhrden vermissen, aber die Erfahrungen, die ich hier machen durfte, mitnehmen und bewahren. Es ist keine Entscheidung, die mir leichtgefallen ist, dazu sind wir viel zu gerne in Wöhrden gewesen. Es ist eine Entscheidung, jetzt etwas Neues anzupacken, im festen Vertrauen darauf, dass die Arbeit in der Kirchengemeinde gut weitergehen wird: Der Kirchenvorstand und die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter sind sehr engagiert. Die Pfarrstelle soll im bisherigen Umfang zum Sommer neu besetzt werden.
Als Kirche leben wir von einem Licht, das über alle Veränderungen und Umbrüche unseres Lebens hell bleibt: Jesus Christus spricht: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ In der Osternacht erleben wir wieder ganz wunderbar, wie das Licht die Finsternis vertreibt, wie Jesus uns Anteil gibt an einem Leben, das viel größer ist als alle unsere Vorstellung. Sein Licht strahlt, selbst wenn unser Licht ausgeht.
Danke für alles. Gott segne Sie,
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