Kirchenkurier St. Nicolai
  Wir über uns     St. Nicolai-Kirche     Diakonie     Kindergarten     Friedhof     Gruppen     Orgelbauverein     Veranstaltungen     Termine  
Nr. 154 September - November 2006
Nr. 155 Dezember 2006 - Januar 2007
Nr. 156 Februar - März 2007
Nr. 157 April - Juni 2007
Das bunte Leben Gottes
Neues Angebot für unsere Jüngsten
Anmeldung zum Konfirmandenunterricht
Keine Angst vor dem Abendmahl
Turmfest
Miteinander - der andere Gottesdienst
Pfingsten
Babysitterkurs
Vater-Sohn/Pate-Patensohn Abenteuer
Nr. 158 Juli - September 2007
Nr. 159 Oktober - November 2007
Nr. 160 Dezember - Januar 2008
Nr. 161 Februar - April 2008
Nr. 162 Mai - Juni 2008
Nr. 163 Juli - September 2008
Nr. 164 Oktober - November 2008
Nr. 165 Dezember - Februar 2009
Nr. 166 März - Mai 2009
Nr. 167 Juni - August 2009
Nr. 168 Oktober - November 2009
Nr. 169 Dezember 2009 - Februar 2010
Nr. 170 März - Mai 2010
Nr. 171 Juni - September 2010
Nr. 172 Oktober - November 2010
Nr. 173 Dezember - Februar 2011
Nr. 174 März - Mai 2011
Nr. 175 Juni - September 2011
Nr. 176 Oktober - November 2011
Nr. 177 Dezember - Februar 2012
Nr. 178 März - Mai 2012
Allgemein:
Startseite
Gästebuch
Haftungsausschluss
Impressum
Kontakt
Sitemap

Das bunte Leben Gottes

"Schau mal, ein großes Kreuz!" Die Kindergartenkinder hatten einen trockenen Vormittag genutzt, um draußen mit Straßenkreide zu malen. Die frohen Künstler zauberten lauter bunte Kunstwerke auf den grauen Untergrund. Für mich malten sie ein buntes Kreuz, das sie mir stolz präsentierten.

Die Kinder wissen: Das Kreuz ist, auch wenn es ein Zeichen für Tod ist, vor allem das Zeichen Jesu. Und damit ist es ein buntes Zeichen der Freude und des Lebens. Ein Leben, das aufblüht wie die Frühlingsblumen: Nach der Kälte und Trostlosigkeit des Winters verwandelt es das Dunkle, Abgestorbene in ein Neues, aufstrahlendes Sein.

In der Passionszeit, den sieben Wochen vor Ostern, dürfen wir uns darauf vorbereiten, dass uns dieses reiche Leben geschenkt wird. In dieser Vorbereitungszeit haben viele gefastet, um frei zu werden vom Ballast. Noch herrscht Düsteres vor, unter dem wir leiden, an dem wir auch selber beteiligt sind. Aber wir hoffen, dass das Kreuz Jesu zum Lebensbaum wird und den Tod aufbricht wie ein Halm, der aus der Erde hervorsprießt. Paulus bringt das in Worte: „Jesus wird unseren schwachen, vergänglichen Körper verwandeln, so dass er genauso herrlich und unvergänglich wird wie der Körper, den er selber seit seiner Auferstehung hat.“ (Philipperbrief 3,21)

Ich wünsche Ihnen, dass Sie das bunte Leben entdecken können.
Ihr
Pastor Dietmar Gördel

P.S.: In der Osternacht gibt es gleich zweifach Neues zu erleben: Ein Jugendlicher wird getauft und erhält damit Anteil am Leben Jesu. Und unsere Altarleuchter werden wieder, jetzt restauriert, für uns leuchten. Zusammen mit der Osterkerze wollen wir sie in die dunkle Kirche einziehen lassen.