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Seit einigen Jahren kaufe ich mir den Adventskalender „der andere Advent“. Er beginnt am 1. Advent und endet am 6. Januar, dem Fest der „Heiligen Drei Könige“.
Ich freue mich darauf, mir diese Zeit für mich zu nehmen, einige ruhige Minuten in der immer hektischer werdenden Vorweihnachtszeit.
Es ist inzwischen schon zu einem kleinen Ritual geworden. Ich zünde mir eine Kerze an und lese die kleinen Texte, Geschichten oder Gedichte, die für den jeweiligen Tag bestimmt sind. Ich spüre, wie ich innerlich zur Ruhe komme und ich versuche mir bewusst zu machen, was Advent und Weihnachten wirklich bedeutet.
Es ist nicht das Plätzchenbacken, der Adventskranz, die Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmarkt und Glühwein, die Bescherung und die Weihnachtsgans, so schön ich diese Rituale auch finde und wie sehr ich sie auch genieße, was Advent und Weihnachten so besonders macht. Advent und Weihnachten - das ist mehr, viel mehr.
Mit dem Kind in der Krippe wird Gottes Liebe zu uns Menschen, zu jedem einzelnen von uns, spürbar und begreifbar. Machen wir uns doch auf den Weg, diese Liebe für uns anzunehmen.
Ich möchte Ihnen einen Text von Helmut Thielicke, der am 1. Dezember 2005 in dem Adventskalender „der andere Advent“ stand, mit in die Adventszeit geben.
Jesus ist einer, der alles von mir weiß. Und trotzdem nicht irre wird an mir, sondern der mir sagt: Ich leide mit dir, wenn du an dir selber leidest. Das ist der Trost, der uns zugesprochen wird: Ich bin durchschaut, aber ich bin von einem Liebenden durchschaut.
Ich wünsche Ihnen allen eine besinnliche und frohe Advents- und Weihnachtszeit, mögen Sie Gottes Liebe in Ihrem Leben spüren.
Hilke Bährs
(Es gibt noch einige Exemplare des Kalenders "der andere Advent" sowie Kalender und Bücher im Gemeindebüro) |
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