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Meine zwei Jahre Vikariat in Wöhrden sind schon wieder vorbei. Einerseits kommt es mir sehr schnell vor. Ich erinnere mich noch gut, wie es war, als ich hier einzog und alle kennenlernte. Wenn ich aber überlege, was in den zwei Jahren alles gewesen ist, dann waren sie doch ganz schön lang und angefüllt mit vielen guten Begegnungen, Erfahrungen, lieben Menschen, guten Gesprächen, vielem, was ich lernen durfte.
Im September habe ich mein zweites kirchliches Examen bestanden und damit die Ausbildung zum Pastor beendet. Leider hat die Nordelbische Kirche gerade nicht genug Geld, um alle, die das Vikariat beendet haben, auch in den Pfarrdienst zu übernehmen. Sie musste sich für 6 Leute von uns 17 entscheiden. Zu diesen 6 gehöre ich nicht. Ich kann mich zwar jederzeit wieder bewerben, aber wo und wann die Chancen am besten sind, muss sich zeigen. Erst einmal heißt es für mich, eine Arbeit zu finden, von der unsere Familie leben kann. Davon hängt auch ab, wie lange wir noch in Wöhrden wohnen bleiben.
Aber Sie werden es erfahren, wo es uns hin verschlägt.
Durch meinen Hut bin ich im Dorf immer schnell erkennbar gewesen. Nun ist es Zeit, meinen Hut zu nehmen und mich zu verabschieden.
Außerdem ist Zeit, meinen Hut zu ziehen und Danke zu sagen: Danke für die freundliche Aufnahme und die schöne Zeit hier. Danke für die gute Nachbarschaft und Gemeinschaft. Danke auch, dass ich immer wieder Fehler machen und aus ihnen lernen konnte. Und dass sie mir verziehen wurden. Bleiben auch Sie be-hütet.
Es grüßt Sie Andreas Wendt |
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