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Was war das für ein Sommer! Erst Sonne satt, jetzt Regen in Hülle und Fülle. Gott sei Dank hatten wir bei der Festwoche an den entscheidenden Stellen die Sonne auf unserer Seite. Ein schönes Fest konnten wir feiern, 725 Jahre Wöhrden, auch 725 Jahre Wöhrdener Kirche.
Es ist gut gewesen, einmal zurückschauen zu können auf unsere Geschichte und sich so auch des Weges zu vergewissern, der uns in die Zukunft führen wird. Viele Aufgaben liegen vor uns, auch große Herausforderungen: für uns als Dorf und für uns als Kirche. Die Lebens– und Arbeitswelt hat sich bei uns verändert, auch die Gemeinschaft entwickelt sich fort. Wie wird es uns gelingen, unsere Zukunft gut zu gestalten?
Nun bin ich zuversichtlich, dass wir es schaffen können. Immer wieder haben die Menschen hier Neues angepackt und das Nötige getan - "mit Gottes Hilfe“, wie es in Wöhrden so schön heißt. Ohne das wäre aus Wöhrden nicht das geworden, was es heute ist: ein lebendiges, ein liebenswertes Dorf.
Auch bei ihrer Kirche haben die Wöhrdener immer wieder Neues gewagt. Drei Kirchen wurden hier gebaut, der Kirchturm wird in diesem Herbst saniert, auch die Uhr soll endlich wieder laufen. Das Leben in der Kirchengemeinde hat sich verändert. Seit Jahren haben wir Kindergarten und Diakoniestation, Pfadfinder und Miteinander-Gottesdienste.
Und wir werden uns weiterentwickeln. Dazu dient auch ein Projekt, das wir ab Januar für eineinhalb Jahre in Wöhrden und in Dithmarschen durchführen wollen: Mit einem Teil meiner Pfarrstelle werde ich mich schwerpunktmäßig damit beschäftigen, was die Zugehörigkeit zu unserer Kirche begründet: die Taufe. An verschiedenen Stellen werde ich mit Kindern und Erwachsenen an diesem Angebot Gottes arbeiten. Eine große Chance für unsere Kirche. Verbunden damit ist, dass ich vieles meiner jetzigen Gemeindearbeit während dieser Projektzeit nicht mehr tun kann. Pastor Arnd Lempelius wird ergänzend in Wöhrden tätig sein. Er hat bereits mit dem Vorkonfirmandenunterricht begonnen und wird dann ab Januar die Gemeindearbeit mit übernehmen.
Im Rahmen des Begrüßungsgottesdienstes der neuen Konfirmanden wird er sich schon einmal vorstellen, eine Vorstellung des Taufprojektes und der Gestaltung der Arbeit in der Kirchengemeinde erfolgt dann auf einer Gemeindeversammlung, zu der wir Sie noch einladen werden. So hoffe ich, dass wir gemeinsam Dorf und Kirche in eine gute Zukunft führen können. Dafür wünsche ich uns Gottes reichen Segen
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