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10 Jahre St. Nicolai Pfadfinder! |
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Das erste Jubiläum, das wir Wöhrdener Pfadfinder feiern. Nachdem ich nun seit einem Jahr nicht mehr aktiv dabei bin, wage ich mal einen kleinen Rückblick.
Was in den ersten Jahren passiert ist, darüber können von den heute Aktiven wohl nur Oke und Sina noch Auskunft geben, Oke ist von Anfang an dabei gewesen und auch Sina gehört zu den „alten Hasen“.
Ich selbst kann nur über die letzten fünf Jahre aus Erfahrung sprechen.
Gegründet wurde unser Stamm, wie wohl bekannt, von unserem damaligen Pastor Dietmar Gördel. Während all der Jahre gab es immer wieder neue Gesichter: Kinder, die neu zur Gruppe hinzukamen, Erwachsene, die Sommerlager und die Gruppe begleiteten und auch eine neue Pastorin. Neue Gesichter, andere Gruppenstunden, andere Sommerlager, bei einer so wandelbaren Gruppe war wohl kein Erlebnis vergleichbar mit einem vorherigen.
Seien es die einzelnen Gruppenstunden oder auch die Sommerlager, die schon von den Örtlichkeiten stark wechselten. Es gab kleine Lager in der Nähe; wie das Lager am Seehof 2005. Oder große in der Ferne wie 2009 in Polen. Es gab Touren (Haiks) wie Kanuwanderungen auf der Treene, der Osterau, der Brahmau, der Sorge, der Trave und in Schweden. Jeder dieser Ausflüge war anders und es ist wohl schwierig zu beurteilen welcher denn der schönste war.
So verschieden unserer Erlebnisse auf Fahrten und in den Gruppenstunden auch waren, es gibt Dinge, die sich nur wenig verändert haben. Noch immer singen und beten wir in den Gruppenstunden und noch immer gibt es jedes Jahr zu Pfingsten ein Lager mit Prüfungen, bei denen die jüngeren Pfadfinder zeigen, was sie in dem vergangenen Jahr gelernt haben.
Was macht also diese Gruppe aus? Wandel oder Beständigkeit? Um das zu Erfahren muss man wohl selbst einmal dabei sein. In diesem Sinne wünsche ich
Alles Gute zu den vergangenen 10 Jahren und das in den kommenden der Wandel beständig bleibt.
Thorsten Groth |
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Feuer! Ich glaube, in 10 Jahren Pfadfinder in Wöhrden drehte sich viel um Feuer. Wie viele Waschmaschinenladungen wurden gewaschen, weil die Pfadis mal wieder raucherfüllt nach Hause kamen. Wie viele Feuer sind gemacht worden in den Gruppenstunden auf dem Pfadiplatz, den Lagern, bei Festen im Park oder zu St. Martin. Wie häufig brauchten wir ein wärmendes Feuer, wenn es mal wieder nass und kalt war und wir zusammen die Gruppenstunde überstehen wollten (und sind von anderen Stämmen dafür auch bewundert worden, dass wir immer draußen waren). Feuer! Vor 10 Jahren sprang der Funke über. Wir wollten ganz klein beginnen und fuhren zu den Meldorfer Pfadis. Aber schon zur dritten Gruppenstunde waren wir mehr Kinder, als in die Autos passten. Also starteten wir, noch recht unerfahren, aber unerschrocken, im Keller des Gemeindehauses. Aber schnell war klar: Wir brauchen Platz draußen. Und den bekamen wir hinterm Sportplatz über unseren Bürgermeister Peter Schoof. Etliche Feuerstellen haben wir da angelegt, immer wieder haben die Gruppen sich „ihren“ Platz geschaffen. Und dann 2001 das erste Sommerlager in Grube, manche hat diese Feuertaufe bis heute stark gemacht. Wir brauchten Zelte – und bekamen Unterstützung durch den Kirchenvorstand, Spenden, durch Kommune und Sparkasse. Feuer verändert sich. Es braucht Zeit, bis es richtig brennt, bis helle Flammen schlagen. Zwischenzeitlich ist vielleicht nur noch Glut da. Es muss gepflegt werden, braucht Nachschub. So wie Feuerholz vorbereitet werden muss, so auch die Pfadfinderei. Es braucht Schulung und Begleitung, es braucht Menschen, die Feuer und Flamme sind. Feuer: Mich hat das Pfadi-Feuer in Wöhrden angesteckt –und immer wieder gefreut zu sehen, wie Kinder und Jugendliche angesteckt wurden: vom Abenteuer, der Gemeinschaft, von Jesus, den wir mit seiner brennenden Liebe immer wieder in unserer Mitte erlebt haben. Diese Liebe führt dazu, selber Verantwortung zu übernehmen und das Feuer lebendig zu halten. Gut Pfad und Gott segne Euch,
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